Vortrag und Diskussion mit Europakandidat Max Retzer

Simbach am Inn – Der Ortsverband (OV) der GRÜNEN Unterer Inn veranstaltete am Freitag, den 10. Mai 2024 den Vortrag „Europäische Union oder Union der europäischen Nationalstaaten?“ im Gasthof Göttler. Maximilian Retzer, der Spitzenkandidat der bayerischen Grünen zur Europawahl, hielt den Vortrag und stieß eine lebhafte Diskussion über die Zukunft Europas an.

Durch die Veranstaltung sollte die Bedeutung einer starken Europäischen Union hervorgehoben werden. Max Retzer bekräftigte in seinem Vortrag die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten, um gemeinsame Herausforderungen wie die Regulierung von Künstlicher Intelligenz, die Energiewende und eine nachhaltige Mobilitätspolitik anzugehen.

In der anschließenden Diskussion brachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Vielzahl von weiteren Themen auf den Tisch, darunter auch die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Europas und die gravierenden Folgen des Brexits. Max Retzer betonte, dass es unerlässlich ist die Zusammenarbeit und Solidarität innerhalb der EU zu fördern, anstatt in einen Rückzug auf die nationale Ebene zu verfallen: „Die Europäische Union ist der Grundstein für unseren Wohlstand und unsere wirtschaftliche Stärke.“

Darüber hinaus machte der Europawissenschaftler Retzer deutlich, dass auch die lokale Gemeinschaft von EU-Förderungen profitiert: „EU-Förderprogramme wie Leader oder Interreg tragen dazu bei, die regionale Entwicklung zu unterstützen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern.“

Quirin Rieger, Sprecher der GRÜNEN Unterer Inn, zieht daraus einen langfristigen Entschluss: „Wir werden uns zukünftig dafür einsetzen, dass direkt vor Ort deutlich transparenter wird, welche Projekte durch die EU gefördert werden. Dadurch wollen wir die Zustimmung zur Europäischen Union stärken.“

Die Veranstaltung des Ortsverbands Bündnis 90/Die Grünen Unterer Inn war ein wichtiger Schritt, um die Politik der Europäischen Union aus Brüssel und Straßburg direkt nach Simbach zu holen. Der Ortsverband bleibt entschlossen, sich auch weiterhin für die Förderung europäischer Werte und Ziele einzusetzen.

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