Wie kann klimafreundliche Energiegewinnung mit aktiven Naturschutzmaßnahmen verbunden werden? Dieser Frage gingen Larissa Hausberger, Landratskandidatin der GRÜNEN im Landkreis Rottal-Inn sowie weitere Interessierte der Simbacher und Braunauer GRÜNEN bei einem Besuch des Wasserkraftwerks Simbach-Braunau nach. Neben Informationen zur Stromerzeugung standen insbesondere die ökologischen Maßnahmen im Zentrum der Führung – darunter die neu errichtete Fischwanderhilfe und zusätzliche Blühflächen am Damm.
Alfred Hölzlwimmer und Roland Schmalfuß vom VERBUND führten die Gruppe mit viel Fachwissen und Begeisterung durch die Anlage und gaben einen tiefen Einblick in die technischen Abläufe sowie die naturschutzfachlichen Begleitmaßnahmen. Besonders hervorgehoben wurden die Modernisierungen zur Effizienzsteigerung: Mit gezielten technischen Anpassungen wird in Zukunft deutlich mehr Strom erzeugt – und das, ohne zusätzliche Eingriffe in den Fluss oder die Umgebung.
„Solche Maßnahmen zeigen, wie mit ausgefeilter Technik das Beste aus bestehenden Anlagen herausgeholt werden kann. Die Wasserkraft liefert einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung – sauber, erneuerbar und verlässlich.“
Katharina Stauder, Schriftführerin des Ortsverbands Unterer Inn
Ein besonderes Augenmerk lag auch auf der neuen Fischwanderhilfe, über die Fische das Kraftwerk passieren können. Ergänzt wurde diese Maßnahme durch die Anlage von Wiesenblühflächen entlang des Damms, die einen umweltfreundlichen Mehrwert bieten.
„Die Fischwanderhilfe ist ein grandioses Beispiel dafür, dass moderne Energiegewinnung und Lebensraumschutz sich nicht ausschließen. In Kombination mit den Blühflächen sind hier hochwertige Lebensräume für Fische, Insekten und viele weitere Arten entstanden. Solche Maßnahmen zeigen, wie mit kluger Planung echte ökologische Werte geschaffen werden können – zum Wohle von Mensch und Natur.“
Larissa Hausberger, Landratskandidatin der GRÜNEN Rottal-Inn
Die Organisatoren der GRÜNEN UNTERER INN bedanken sich herzlich bei Roland Schmalfuß, Alfred Hölzlwimmer und dem Betreiber VERBUND für die interessante Führung und den offenen Dialog zu Chancen und Herausforderungen der Wasserkraft in der Region.
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